Mehrheit will Ridesharing nutzen

02.01.2019 - Mehrheit will Ridesharing nutzen

  • 5 Prozent haben einen solchen Dienst bereits genutzt, 46 Prozent haben Interesse
  • Vorteile werden vor allem für ländliche Regionen gesehen

Berlin, 2. Januar 2019

Wenn spät abends kein Bus mehr fährt und man sich kein Taxi leisten kann, ist Ridesharing eine neue Alternative. Dabei wird per App das Fahrtziel angegeben, das Ridesharing-Fahrzeug nimmt dann auf dem Weg dorthin weitere Fahrgäste mit derselben oder einer ähnlichen Fahrtrichtung mit. Aktuell hat erst jeder zwanzigste Bundesbürger selbst Erfahrungen mit entsprechenden Angeboten gemacht. 2 Prozent nutzen Ridesharing regelmäßig, 3 Prozent selten. Fast jeder Zweite (46 Prozent) gibt allerdings an, Interesse an Ridesharing-Angeboten zu haben.

Unabhängig von der persönlichen Nutzung sieht die große Mehrheit der Deutschen viele Vorteile von Ridesharing. So sagen 8 von 10 Befragten (82 Prozent), dass Ridesharing besonders in ländlichen Regionen hilfreich ist, in denen oft keine ausreichende Versorgung mit öffentlichem Nahverkehr besteht. 7 von 10 (69 Prozent) sind zudem der Meinung, dass Ridesharing eine sinnvolle Ergänzung zum bestehenden ÖPNV mit Bussen und Bahnen ist. Dagegen meint nur jeder Zweite (50 Prozent), dass Ridesharing eine Alternative zum klassischen Taxi darstellt. Aber ebenfalls jeder Zweite (52 Prozent) gibt an, auf ein eigenes Auto verzichten zu können, wenn Ridesharing flächendeckend verfügbar wäre.


Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.003 Bundesbürger ab 16 Jahren telefonisch befragt. Die Umfrage ist repräsentativ für die Gesamtbevölkerung. Die Fragestellungen lauteten: „Haben Sie bereits Ridesharing-Dienste genutzt oder können sich vorstellen, diese zu nutzen?“ | „Bitte sagen Sie mir, inwieweit die folgenden Aussagen zum Thema Ridesharing-Dienste auf Sie zutreffen oder nicht zutreffen.“


Die vollständige Presseinformation des Bitkom finden Sie hier.


Kontakt:
Véronique Stübinger, v.stuebinger[at]bitkom-research.de

 

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