Startups stehen nicht auf dem Lehrplan

29.05.2018 - Startups stehen nicht auf dem Lehrplan

  • 4 von 5 Startup-Gründern haben in ihrer Schulzeit nichts übers Gründen gelernt
  • Lehrer sprechen aber nur selten negativ über Startups
  • Große Mehrheit der Gründer würde jungen Menschen raten, ein Startup auf die Beine zu stellen

Berlin, 29. Mai 2018

Während Gedichtanalyse, Stochastik und Photosynthese einen festen Platz im Lehrplan haben, erfahren Schüler heute immer noch nur selten etwas darüber, wie man ein Startup gründet. 4 von 5 Startup-Gründern (83 Prozent) sagen, dass in ihrer Schulzeit keinerlei Wissen darüber vermittelt wurde, wie man ein Unternehmen gründet. Von den Gründern, bei denen Gründen in ihrer Schulzeit im Unterricht besprochen wurde, geben 44 Prozent an, dass Gründen positiv dargestellt wurde. 35 Prozent sagen, das Thema wurde neutral behandelt und 20 Prozent erklären, Gründungen wurden dabei negativ dargestellt. Das ist das Ergebnis einer Umfrage von Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter mehr als 300 Startups.

Eine große Mehrheit der Gründer bereut es indes nicht, ein Startup auf den Weg gebracht zu haben. 9 von 10 (93 Prozent) würden erneut ein Unternehmen gründen, 8 von 10 (80 Prozent) würden jungen Menschen zu diesem Schritt raten. Gleichwohl geben ebenso viele (83 Prozent) an, dass ihrer Meinung nach das Gründen eines Startups leichter erscheint, als es in Wirklichkeit ist.


Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 302 IT- und Internet-Startups in Deutschland befragt. Die Fragestellungen lauteten „Wenn Du an Deine Schulzeit zurückdenkst: Haben dir deine Lehrer Wissen zum Thema Selbstständigkeit bzw. Gründung eines Unternehmens / Startups vermittelt?“ und „Wir möchten dich zu deiner persönlichen Einschätzung sowie deinen Erfahrungen als Gründer befragen. Bitte gib an, inwiefern Du den nachfolgenden Aussagen zustimmst.“


Die vollständige Presseinformation des Bitkom finden Sie hier.


Kontakt:
Julio Brandl, j.brandl[at]bitkom-research.de

 

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