Künstliche Intelligenz verändert die Energiebra...

20.04.2018 - Künstliche Intelligenz verändert die Energiebranche

  • Zwei Drittel der Bundesbürger erwarten verbesserte Energieversorgung durch KI-Einsatz
  • 9 von 10 rechnen mit geringerem Energieverbrauch durch selbstlernende Heizungen
  • Bitkom veranstaltet erste Digital Energy Conference am 7. Juni in Berlin

Berlin, 20. April 2018

Wie lässt sich der bei Wind im Norden und bei viel Sonne im Süden produzierte Strom dorthin bringen, wo er benötigt wird? Wie kann der Energieverbrauch noch besser vorhergesagt werden? Und wie kann der Stromverbrauch in Unternehmen und Haushalten so an das Angebot angepasst werden, dass die Verbraucher davon im Idealfall gar nichts bemerken? Die Energiebranche steht vor der Herausforderung, nach der ökologischen Energiewende jetzt die Digitalisierung der Energiewende zu meistern – und die Bundesbürger gehen davon aus, dass neue Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI) dabei eine große Bedeutung zukommt. So halten zwei Drittel (68 Prozent) eine automatisierte Energieversorgung auf Basis computergestützter Bedarfsanalysen für sinnvoll. 9 von 10 Befragten (89 Prozent) sehen die Chance einer Reduzierung des Energieverbrauchs durch automatisierte und selbstlernende Heizsysteme. So müssten wir in Zukunft die Heizung nicht mehr programmieren, wann das Badezimmer für uns warm sein soll, sondern die Steuerung lernt unsere Gewohnheiten kennen und passt dann automatisch die Temperatur an.

Welche Rolle digitale Technologien wie KI, Big Data oder Blockchain aber auch digitale Plattformen und Smart Grids für das Energiesystem der Zukunft spielen ist auch Thema der Digital Energy Conference, die Bitkom erstmals am 7. Juni in Berlin veranstaltet. Dort werden mehr als 200 Entscheider aus Energie- und Digitalwirtschaft sowie Startups mit Wissenschaftlern und Politikern zusammenkommen. Hauptredner ist Jochen Homann, der Präsident der Bundesnetzagentur. Alle Informationen zur Veranstaltung gibt es online unter energy-conference.de.


Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.008 Bundesbürger ab 14 Jahren telefonisch befragt. Die Umfrage ist repräsentativ.


Die vollständige Presseinformation des Bitkom finden Sie hier.


Kontakt:
Lukas Gentemann, l.gentemann[at]bitkom-research.de

 

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