„Mein Kind geht zum E-Sport!“

09.08.2018 - „Mein Kind geht zum E-Sport!“

  • Jeder Zehnte hätte Interesse, ein E-Sport-Event live vor Ort zu besuchen
  • Bitkom stellt am 16. August neue Studie zum Gaming vor

Berlin, 9. August 2018

Sportwettkampf per Mausklick: Für knapp jeden dritten Bundesbürger (29 Prozent) ist E-Sport mittlerweile eine ganz normale Sportart wie Fußball, Volleyball oder Schwimmen. Unter den Gamern sagt das mehr als ein Drittel (34 Prozent). Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Jeder vierte Bundesbürger (24 Prozent) findet außerdem, dass E-Sport in Deutschland als offizielle Sportart anerkannt werden sollte. Und jeder Zehnte (11 Prozent) hätte Interesse, ein E-Sport-Event live vor Ort zu besuchen.

E-Sport im Verständnis noch mehr Hobby als Beruf
Knapp vier von zehn Bundesbürgern (38 Prozent) stimmen der Aussage zu, dass die Gründung von E-Sport-Vereinen dazu führen kann, dass sich Menschen ehrenamtlich engagieren, die dies bisher nicht tun. Jeder Fünfte (20 Prozent) würde es befürworten, wenn der örtliche Sportverein eine Abteilung für E-Sport eröffnen würde. Jeder Zehnte (11 Prozent) kann sich vorstellen, sein Kind in einem E-Sport-Verein anzumelden, 7 Prozent können sich vorstellen, selbst Mitglied zu werden. Mehr als ein Drittel (37 Prozent) sagt, dass E-Sport ein ganz normales Hobby ist, so wie andere Sportarten auch, 9 Prozent sehen E-Sportler als ganz normalen Beruf. Für Eventplaner bietet die Branche viel Potenzial: Erst kürzlich wurde in der ausverkauften Lanxess Arena in Köln ein Counter-Strike-Turnier ausgetragen. Neben den 15.000 Zuschauern live vor Ort wurde das Event im Internet live übertragen und konnte so Fans weltweit begeistern.


Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine repräsentative Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.219 Personen in Deutschland ab 14 Jahren telefonisch befragt.


Die vollständige Presseinformation des Bitkom finden Sie hier.


Kontakt:
Lukas Gentemann, l.gentemann[at]bitkom-research.de

 

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