Wenn Schüler heimlich ihren Lehrer filmen

31.03.2016 - Wenn Schüler heimlich ihren Lehrer filmen

  • 7 Prozent der Lehrer geben an, dass von ihnen bereits unerlaubt Videoaufnahmen im Internet veröffentlicht wurden

Berlin, 31. März 2016

Im Unterricht schnell mal das Smartphone aus der Tasche ziehen und filmen, wie der Lehrer sich vergeblich am DVD-Player abmüht oder sein Chemieexperiment so gar nicht funktionieren will. Und mit wenigen Klicks sind die Aufnahmen dann auch gleich online im Internet. 7 Prozent aller Lehrer ist das bereits so oder so ähnlich passiert, wie eine repräsentative Befragung von 505 Lehrern der Sekundarstufe I von Bitkom Research ergeben hat. Und 9 Prozent der Lehrer wissen nicht, ob solche Aufnahmen von ihnen im Netz sind oder machen dazu keine Angabe. Lehrer an Realschulen geben dabei am häufigsten an, dass ihre Schüler sie heimlich gefilmt haben (10 Prozent). Weniger oft kommt das an Gesamtschulen (7 Prozent) und Hauptschulen (6 Prozent) vor, am seltensten an Gymnasien (5 Prozent).


Hinweis zur Methodik: Bitkom Research hat in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut Aris im Auftrag des Bitkom bundesweit 505 Lehrer der Sekundarstufe I in Hauptschulen, Schulen mit mehreren Bildungsgängen, Realschulen, Gesamtschulen und Gymnasien befragt. Die Befragung ist repräsentativ. Die Fragestellung lautete „Sind von Ihnen im Unterricht bereits einmal heimlich Video- oder Tonaufnahmen gemacht worden, die dann im Internet veröffentlicht wurden?“


Die vollständige Presseinformation des Bitkom finden Sie hier.


Kontakt:
Katja Hampe, k.hampe[at]bitkom-research.de

 

App

App

App