Kommunikation über Soziale Medien wird ausgewei...

08.06.2016 - Kommunikation über Soziale Medien wird ausgeweitet

  • 51 Prozent der Unternehmen sehen die Notwendigkeit, mehr Mittel für Social Media aufzuwenden
  • In jedem zweiten Unternehmen gibt es eigene Social-Media-Teams
  • Wichtigstes Ziel der Kommunikation ist, die eigene Bekanntheit zu steigern

Berlin, 8. Juni 2016

Business-Netzwerke wie LinkedIn und Xing, etablierte Soziale Netzwerke wie Twitter oder Facebook – und immer neue Orte, an denen sich verschiedene Zielgruppen austauschen, wie Instagram oder Snapchat: Die Unternehmenskommunikation muss inzwischen eine Vielzahl von unterschiedlichen Kanälen bedienen. Entsprechend steigt der Mittelbedarf für Marketing und Kommunikation in den Sozialen Netzwerken. Jedes zweite IT- und Telekommunikationsunternehmen (51 Prozent) sieht den steigenden Ressourcenbedarf für Social Media als die größte Herausforderung in diesem Bereich. Das ist das Ergebnis einer Umfrage von Bitkom Research unter Marketingverantwortlichen von ITK-Unternehmen. Damit rangieren die steigenden Ausgaben für Social-Media-Manager, aber auch für Software, Werbung und externes Know-how als Herausforderung im Marketing vor anderen Themen wie Datenschutz (47 Prozent), fehlenden Kenntnissen im digitalen Bereich (35 Prozent) oder allgemei-nen Budgetkürzungen (27 Prozent).

Diese Professionalisierung der Social-Media-Aktivitäten in den Unternehmen zeigt sich auch daran, wer die Kommunikation verantwortet. In jedem zweiten Unterneh-men (49 Prozent) sind dafür eigene Teams zuständig, in jedem dritten (33 Prozent) abteilungsübergreifende Teams. Allerdings findet in 17 Prozent der Unternehmen Social-Media-Kommunikation immer noch eher zufällig statt, indem jeder, der möch-te, dort mitwirken kann. In drei von vier Unternehmen (75 Prozent) trägt die Marke-ting-Abteilung die Verantwortung für die Social-Media-Aktivitäten, jedes vierte Un-ternehmen (26 Prozent) sieht die PR-Abteilung in der Hauptverantwortung. Deutlich seltener ist das Thema im Vertrieb (13 Prozent) oder direkt in der Geschäftsleitung (12 Prozent) angesiedelt.

Überwiegend nutzen die ITK-Unternehmen Social Media, um ihre Bekanntheit zu steigern (77 Prozent) und sich als Experten für bestimmte Fragen zu positionieren (72 Prozent). Sechs von zehn Unternehmen (57 Prozent) wollen Dialogbereitschaft zeigen. Rund jedes zweite Unternehmen will qualifizierte Bewerber (51 Prozent) oder neue Kunden (48 Prozent) gewinnen. Eher abgeschlagen folgen die Wünsche, den direkten Kundenservice über Social Media zu verbessern (21 Prozent) oder mit Hilfe von Predictive Analysis Informationen über Kunden und deren Wünsche zu erhalten (7 Prozent).


Hinweis zur Methodik: Bitkom Research führt jährlich eine Umfrage zu Marketingbudgets und -maßnahmen in der ITK-Branche durch.


Die vollständige Presseinformation des Bitkom finden Sie hier.


Kontakt:
Christopher Meinecke, c.meinecke[at]bitkom-research.de

 

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