Fast jeder Zweite könnte weitgehend auf Bargeld...

20.07.2016 - Fast jeder Zweite könnte weitgehend auf Bargeld verzichten

  • Akzeptanz für bargeldlosen Alltag innerhalb von einem Jahr deutlich gestiegen
  • 9 von 10 Deutschen bezahlen derzeit im Geschäft auch ohne Münzen und Scheine

Berlin, 20. Juli 2016

Ob an der Kasse im Supermarkt, beim Bäcker oder im Café: Ein Leben ganz ohne Geldscheine und Münzen ist für immer mehr Menschen denkbar. Das zeigt eine repräsentative Befragung von Bitkom Research. Demnach kann sich fast die Hälfte der Deutschen (46 Prozent) vorstellen, in Zukunft in beinahe allen Alltagssituationen fast ausschließlich bargeldlos zu bezahlen. Vor einem Jahr war es erst gut ein Drittel (36 Prozent). Besonders hoch ist die Offenheit für einen komplett bargeldlosen Alltag bei den 30- bis 49-Jährigen: In dieser Gruppe können sich 53 Prozent vorstellen, weitgehend auf Scheine und Münzen zu verzichten. Bei den 14- bis 29-Jährigen sind es 45 Prozent, bei den 50- bis 64-Jährigen 46 Prozent und bei den Befragten ab 65 Jahren 39 Prozent.

Derzeit nutzen 93 Prozent der Deutschen Bargeld, um im Geschäft ihre Einkäufe zu bezahlen. Nahezu ebenso viele, und zwar 89 Prozent, zahlen bargeldlos. Unter den bargeldlosen Verfahren ist die Girocard mit 82 Prozent das meistgenutzte Mittel, gefolgt von der Kreditkarte mit 36 Prozent. 13 Prozent nutzen zudem mobile Bezahldienste, also neben dem kontaktlosen Bezahlen per NFC-fähiger Karte oder Smartphone zum Beispiel die Zahlung per SMS, MMS oder QR-Code.


Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine repräsentative Befragung, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1007 Personen ab 14 Jahren in Deutschland befragt. Die Fragestellungen lauteten: „Können Sie sich vorstellen, in Zukunft in beinahe allen Alltagssituationen fast ausschließlich bargeldlos zu bezahlen?“ und „Es gibt verschiedene Möglichkeiten, seine Einkäufe im Geschäft zu bezahlen. Welche der folgenden Bezahlmöglichkeiten nutzen Sie?“


Die vollständige Presseinformation des Bitkom finden Sie hier.


Kontakt:
Franz Grimm, f.grimm[at]bitkom-research.de

 

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