3D-Druck ermöglicht maßgeschneiderte Produktion

14.07.2016 - 3D-Druck ermöglicht maßgeschneiderte Produktion

  • Bitkom-Befragung von Industrieunternehmen zeigt großes Potenzial für 3D-Druck

Berlin, 14. Juli 2016

Ein selbst entworfenes Smartphone, Ersatzteile für Flugzeugtriebwerke oder sogar menschliche Organe auf Knopfdruck: Was vor einigen Jahren noch wie Science Fiction klang, ist mit innovativen 3D-Druckverfahren heute schon möglich – und bietet riesige Chancen für die Fertigung und Logistik. Das zeigt eine repräsentative Befragung von 559 Industrieunternehmen ab 100 Mitarbeitern, die Bitkom Research durchgeführt hat. Insgesamt versprechen sich 9 von 10 (89 Prozent) Industrieunternehmen vom 3D-Druck Vorteile für sich. Dabei sehen die Unternehmen den größten Vorteil des 3D-Drucks in der Möglichkeit, „individualisierte Produkte“ herzustellen, zwei Drittel (66 Prozent) nennen diesen Punkt. Fast ebenso viele (63 Prozent) erwarten vom 3D-Druck vor allem eine insgesamt „größere Flexibilität in der Produktion“. Weitere Vorteile dieser Methode sind aus Sicht der Unternehmen die Freiheit im Design (23 Prozent), weniger Vorratslagerung (9 Prozent) und eine Gewichtsreduktion (4 Prozent).

Schon heute nutzen viele Unternehmen 3D-Drucker in der Prototyp-Entwicklung und vermehrt auch in der Produktion. Aber auch das Potenzial für Privathaushalte ist nach Einschätzung des Bitkom groß. So könnte es in einigen Jahren üblich sein, sich beispielsweise Ersatzteile für Haushaltsgeräte oder sogar Lebensmittel auf der Grundlage eines digitalen Bauplans aus dem Internet auszudrucken.


Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine repräsentative Befragung, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 559 Industrieunternehmen ab 100 Mitarbeitern befragt. Die Fragestellung lautete: „Was sind aus Sicht Ihres Unternehmens die wichtigsten Vorteile von 3D-Druck? Bitte nennen Sie maximal zwei Aspekte.“


Die vollständige Presseinformation des Bitkom finden Sie hier.


Kontakt:
Katja Hampe, k.hampe[at]bitkom-research.de

 

App

App

App