Deutschland ist bei vernetzter Mobilität auf Er...

18.10.2016 - Deutschland ist bei vernetzter Mobilität auf Erfolgskurs

  • Seit einem Jahr werden auf dem Digitalen Testfeld A9 in Bayern erfolgreich Technologien für die vernetzte Mobilität von morgen getestet
  • Jeder fünfte Autofahrer würde auf der Autobahn dem Computer das Steuer überlassen

Berlin, 18. Oktober 2016

Intelligente Verkehrszeichen oder smarte Bordsysteme: Die vernetzte Mobilität könnte schon bald Alltag auf deutschen Straßen sein – wenn die Politik bei der Ausgestaltung der Rahmenbedingungen weiter Tempo macht. Das erklärt der Digitalverband Bitkom anlässlich des einjährigen Bestehens des Digitalen Testfelds Autobahn auf der A9. Zwischen Nürnberg und München erproben Unternehmen seit vergangenem Herbst erfolgreich innovative Technologien für die vernetzte Mobilität von morgen, etwa für die Car2Car oder Car2Infrastructure-Kommunikation. Diese sind die Voraussetzung für autonomes und automatisiertes Fahren, bei dem die Fahrzeuge selbstständig lenken, Gas geben und bremsen.

Dass das Interesse an dieser Form der Mobilität schon groß ist, zeigt eine Umfrage von Bitkom Research. Demnach wäre jeder fünfte Autofahrer (19 Prozent) grundsätzlich bereit, seinem Auto im fließenden Verkehr auf der Autobahn die Kontrolle zu überlassen. 17 Prozent würden dies im Stadtverkehr tun und 5 Prozent sogar während der gesamten Fahrt. Am höchsten ist die Bereitschaft erwartungsgemäß in tempoarmen Fahrsituationen, also beim Parken (64 Prozent) oder im Autobahnstau (46 Prozent). Insgesamt würden fast 7 von 10 Autofahrern (68 Prozent) in bestimmten Situationen die Kontrolle an den Computer abgeben.

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1004 Deutsche ab 14 Jahren befragt, darunter 746 Autofahrer. Die Fragestellung lautete: „In welchen Situationen wären Sie grundsätzlich bereit, beim Fahren die Kontrolle über ihr Fahrzeug abzugeben und Ihrem Auto das Lenken, Gas geben und Bremsen zu überlassen?“ 

Die vollständige Presseinformation des Bitkom finden Sie hier.


Kontakt:
Katja Hampe, k.hampe[at]bitkom-research.de

 

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