Smartphone wird zum Geldbeutel und zur Bankfili...

25.11.2015 - Smartphone wird zum Geldbeutel und zur Bankfiliale

  • Bitkom Research-Befragung zur Digitalisierung in der Finanzbranche
  • 61 Prozent sehen Bedeutungsverlust des Bargelds in den kommenden zehn Jahren

Berlin, 25. November 2015

Digitalisierung der Finanzbranche Die Digitalisierung wird die Finanzbranche in den kommenden zehn Jahren gravierend verändern. Das betrifft sowohl die Art und Weise, wie Kunden im stationären Handel bezahlen, als auch Geschäftsmodelle und Arbeitsweisen der Banken selbst. Dies zeigt eine repräsentative Studie von Bitkom Research. Hierfür wurden 100 Geschäftsführer und Vorstände von Finanzunternehmen befragt. Dabei zeigt die Studie, dass die Experten vor allem dem Smartphone eine große Rolle bei den Veränderungen zusprechen. In zehn Jahren wird das Smartphone der Umfrage zufolge hinter Kreditkarte (70 Prozent) und Debitkarte (67 Prozent) das drittwichtigste Zahlungsmittel (62 Prozent) im Handel sein. Zugleich sind 6 von 10 Befragten (61 Prozent) der Meinung, dass bis 2025 Bargeld in Deutschland nicht mehr das dominierende Zahlungsmittel sein wird. Mehr als ein Drittel (37 Prozent) der Finanzunternehmen geht davon aus, dass es in zehn Jahren üblich sein wird, dass es im Einzelhandel keine Kassen mehr gibt. Kunden werden zum Beispiel über ihr Smartphone erkannt, nehmen die Produkte aus dem Regal und der Bezahlvorgang wird automatisch beim Verlassen des Geschäfts abgewickelt.


Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 102 Geschäftsführer bzw. Vorstandsmitglieder von Unternehmen der Finanzbranche ab 20 Mitarbeitern befragt. Die Umfrage ist repräsentativ.


Die vollständige Presseinformation des Bitkom finden Sie hier.


Kontakt:
Franz Grimm, f.grimm[at]bitkom-research.de

 

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Bitkom-Charts_Digitalisierung_in_der_Finanzbranche_25_11_2015