Großes Einsparpotenzial durch Industrie 4.0

28.10.2015 - Großes Einsparpotenzial durch Industrie 4.0

  • 62 Prozent der Industrieunternehmen nutzen Industrie 4.0 oder planen dies
  • Die Hälfte der Nutzer und Interessenten erwartet Kostensenkung

Berlin, 28. Oktober 2015

Großes Einsparpotenzial durch Industrie 4.0: Fast die Hälfte der Industrieunternehmen (47 Prozent), die Industrie 4.0-Anwendungen nutzen oder dies planen, erwartet sich davon sinkende Kosten. Das geht aus einer Umfrage von Bitkom Research hervor. Dafür wurden 400 Unternehmen ab 100 Mitarbeitern aus der Automobilbranche, dem Maschinenbau, der chemische Industrie und der Elektroindustrie repräsentativ befragt. 30 Prozent der Nutzer bzw. Interessenten gehen davon aus, dass die Kosten durch Industrie 4.0 „leicht sinken“, 15 Prozent erklären, dass sie „sinken“ und 2 Prozent erwarten sogar, dass sie „stark sinken“. Weitere 31 Prozent rechnen immerhin mit gleichbleibenden Kosten durch Industrie 4.0. Nur 22 Prozent denken, dass die Kosten des eigenen Unternehmens im Zuge der Digitalisierung steigen.

Unter dem Begriff Industrie 4.0 wird die durch das Internet getriebene vierte industrielle Revolution verstanden. Sie umschreibt den technologischen Wandel heutiger Produktionstechnik zur intelligenten Fabrik, in der Maschinen und Produkte untereinander vernetzt sind. 62 Prozent der Unternehmen in den industriellen Kernbranchen nutzen heute bereits Industrie 4.0-Anwendungen oder planen dies.

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 404 Geschäftsführer, Vorstände und Produktionsleiter von Unternehmen der Automobilbranche, des Maschinenbau, der chemischen Industrie sowie der Elektroindustrie ab 100 Mitarbeitern befragt. Die Umfrage ist repräsentativ für die vier Industriebranchen. Die Frage lautete: „Wie wird bzw. würde sich der Trend zu Industrie 4.0 auf die Kosten Ihres Unternehmens auswirken?“ Die Antworten konnten auf einer 7-stufigen Skala von „stark sinken“ bis „stark steigen“ abgestuft werden.


Die vollständige Presseinformation des Bitkom finden Sie hier.


Kontakt:
Katja Hampe, k.hampe[at]bitkom-research.de