Großer Bedarf an digitaler Weiterbildung von Fa...

13.11.2015 - Großer Bedarf an digitaler Weiterbildung von Fachkräften

  • Weiterbildung vor allem in Datenanalyse, Social Media sowie Programmierkenntnissen
  • Nur 3 Prozent der Unternehmen sehen keinen Bedarf

Berlin, 13. November

Breitband Die deutsche Wirtschaft sieht großen Bedarf bei der Weiterbildung ihrer Fachkräfte zu Digitalthemen. Mehr als vier von zehn Unternehmen (45 Prozent) halten es für notwendig, Mitarbeiter in der Datenanalyse zu schulen. Jedes dritte Unternehmen hält zusätzliche Kenntnisse rund um Social Media und Programmieren (je 35 Prozent) für notwendig. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage von Bitkom Research. Jedes vierte Unternehmen (26 Prozent) sieht großen Bedarf bei der Fortbildung zu Datenschutz und Datensicherheit, 16 Prozent bei allgemeinen PC-Anwenderkenntnissen.


Vor allem der Mittelstand sieht Nachholbedarf bei der Datenanalyse: 46 Prozent der Mittelständler halten weitere Fortbildungen in diesem Bereich für wichtig, in den großen Unternehmen sind es mit 33 Prozent deutlich weniger. Dagegen halten 43 Prozent der Großunternehmen ab 500 Beschäftigten die Vermittlung von Programmierkenntnissen für besonders wichtig, hier liegt im Mittelstand der Anteil nur bei 34 Prozent.


Hinweis zur Methodik: Bitkom Research hat in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut Aris im Auftrag des Bitkom bundesweit 306 Personalverantwortliche in Unternehmen aller Branchen ab 50 Beschäftigten befragt. Die Umfrage ist repräsentativ für die deutsche Gesamtwirtschaft. Die Fragestellung lautete: „Bei welchen der folgenden Themen sehen Sie den größten Weiterbildungsbedarf bei Fachkräften in Ihrem Unternehmen?“ Die genannten Themen waren: „Datenanalyse-Kenntnisse“, „Social-Media-Kenntnisse“, „Datenschutz- und Datensicherheit-Kenntnisse“, „PC-Anwenderkenntnisse“, „Sonstiges“, „Kein Weiterbildungsbedarf zu diesen Themen“. Mehrfachnennungen waren möglich.


Die vollständige Presseinformation des Bitkom finden Sie hier.


Kontakt:
Franz Grimm, f.grimm[at]bitkom-research.de