Finanzexperten geben Bitcoins nur geringe Chancen

03.12.2015 - Finanzexperten geben Bitcoins nur geringe Chancen

  • Große Mehrheit sieht Krypto-Währungen auch in zehn Jahren noch in der Nische
  • hub conference am 10. Dezember beschäftigt sich mit der Digitalisierung der Finanzbranche

Berlin, 3. Dezember 2015

Internetwährungen wie Bitcoins bleiben auch in den kommenden zehn Jahren in Deutschland weiter in der Nische. Das zeigt zumindest eine repräsentative Umfrage von Bitkom Research. Hierfür wurden 100 Geschäftsführer und Vorstände von Finanzunternehmen befragt. 95 Prozent der Finanzexperten sagen, dass solche Krypto-Währungen in zehn Jahren ein Nischendasein fristen werden. Nur 2 Prozent gehen davon, dass sie eine akzeptierte Ergänzung zu bestehenden Zahlungssystemen sein werden. 3 Prozent glauben dagegen, dass Bitcoins & Co. bis 2025 komplett verschwunden sein werden. In der Bevölkerung gibt es inzwischen aber durchaus ein breiteres Interesse an Krypto-Währungen. Im Sommer hatten bei einer repräsentativen Verbraucherbefragung 36 Prozent der Bundesbürger angegeben, dass sie sich vorstellen könnten, Bitcoins oder andere digitale Währungen zu erwerben oder zu nutzen. Unter den Jüngeren zwischen 14 und 29 Jahren beträgt der Anteil sogar 53 Prozent.

Bitcoins und Blockchain sowie die disruptiven Veränderungen des Finanzsektors durch Technologieunternehmen und Start-ups sind auch Thema bei der hub conference des Bitkom am 10. Dezember in Berlin. Insgesamt werden bei der hub conference mehr als 1800 Besucher und mehr als 130 Speaker erwartet.


Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 102 Geschäftsführer bzw. Vorstandsmitglieder von Unternehmen der Finanzbranche ab 20 Mitarbeitern befragt. Die Umfrage ist repräsentativ.


Die vollständige Presseinformation des Bitkom finden Sie hier.


Kontakt:
Katja Hampe, k.hampe[at]bitkom-research.de

 

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