Digitale Technologien unterstützen Kampf gegen ...

05.11.2015 - Digitale Technologien unterstützen Kampf gegen Krankheiten

  • Bitkom-Befragung in der Pharmabranche zur Digitalisierung in der Medizin
  • 80 Prozent erwarten, dass digitale Technologien bei der Bekämpfung von Krebs helfen werden
  • Individualisierte Medizin soll in zehn Jahren verbreitet sein

Berlin, 5. November 2015

Maßgeschneiderte Arzneimittel, implantierte Mikrochips oder Operations-Roboter: Digitale Technologien werden die Medizin und die Gesundheitswirtschaft in den nächsten zehn Jahren nachhaltig verändern. Das zeigt eine repräsentative Studie von Bitkom Research. Hierfür wurden 102 Experten (Geschäftsführer und Vorstände von Pharmaunternehmen) rund um das Thema E-Health befragt. Dabei zeigt sich: Digitale Technologien können nach Ansicht der Fachleute großen Nutzen für Gesundheit und medizinische Versorgung bringen. Acht von zehn Befragten (80 Prozent) erwarten, dass sie entscheidend dazu beitragen werden, Krankheiten wie Krebs zu besiegen. Sieben von zehn (69 Prozent) sind überzeugt, dass sie helfen, die Lebenserwartung der Menschen zu verlängern. Und ebenso viele denken, dass dank digitaler Technologien Krankheiten besser vorgebeugt und so die Einnahme von Medikamenten reduziert werden kann.

Großes Potenzial bietet zum Beispiel die Individualisierte Medizin. Darunter versteht man vor allem Therapien, die mithilfe von Big Data-Technologien passgenau auf den Patienten zugeschnitten werden. So können Faktoren wie Erbgut, Lebensstil, Geschlecht und Alter beispielsweise in der Behandlung von Krebserkrankungen berücksichtigt werden, was Nebenwirkungen verringern und Heilungschancen deutlich verbessern kann. 60 Prozent der befragten Experten gehen davon aus, dass die Herstellung individueller Arzneimittel in zehn Jahren verbreitet sein wird.


Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 102 Geschäftsführer bzw. Vorstandsmitglieder von Unternehmen der Pharmabranche ab 20 Mitarbeitern befragt. Die Umfrage ist repräsentativ.


Die vollständige Presseinformation des Bitkom finden Sie hier.


Kontakt:
Christopher Meinecke, c.meinecke[at]bitkom-research.de


 
 
 

 


Bitkom-Präsentation: Digitalisierung in der Medizin- und Pharmabranche