Das Smartphone ist bei 82 Prozent an Heiligabend dabei

  • Fast jeder Zweite verhängt aber zumindest während des Essens ein Handyverbot
  • Für viele unter 30-Jährige gehört Streaming an Weihnachten dazu

Berlin, 23. Dezember 2020

Fotos und Videos machen, Kurznachrichten an Freunde verschicken, ein Video-Anruf bei den Großeltern: Das Smartphone ist bei 82 Prozent der Menschen in Deutschland an Heiligabend selbstverständlich mit dabei. Bei lediglich 17 Prozent besteht am kompletten Weihnachtsabend ein Handyverbot. 46 Prozent verlangen jedoch, dass zumindest während des Essens das Smartphone nicht in die Hand genommen wird. Das sind die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.002 Menschen ab 16 Jahren. Demnach wollen viele Menschen insbesondere aufgrund der Beschränkungen während der Corona-Pandemie für andere erreichbar sein: Bei jedem Vierten (23 Prozent) sind in diesem Jahr ausnahmsweise digitale Geräte wie Smartphone, Tablet & Co. an den Feiertagen erlaubt, um mit Freunden und Verwandten in Kontakt zu bleiben. 

Fast jeder Zweite (47 Prozent) macht gerade an Heiligabend vermehrt Fotos und Videos mit dem Smartphone. Jeder Vierte (24 Prozent) probiert Technik-Geschenke wie Spielkonsolen oder Tablets noch am Heiligabend mit seiner Familie aus. Jeder Dritte (36 Prozent) schaut am Heiligabend klassisches lineares Fernsehen. Schon jeder Zehnte (10 Prozent) setzt am Weihnachtsabend allerdings auf das Streamen von Filmen oder Serien bei Netflix, Amazon Prime und Co. Bei den 16- bis 29-Jährigen tut dies fast jeder Fünfte (17 Prozent).

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom im November 2020 durchgeführt hat. Dabei wurden 1.002 Menschen ab 16 Jahren in Deutschland befragt. Die Frage lautete: „Welche Rolle spielt Technik, z.B. das Smartphone oder der Computer, bei Ihnen an Heiligabend?“

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Michaela Meyer
Michaela Meyer
Research Consultant
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