Datenbrille statt Handy: Die Deutschen rechnen bis 2030 mit zunehmender Konkurrenz für Smartphones

  • 26 Prozent glauben, dass Datenbrillen bis 2030 Smartphones ersetzen werden
  • Sechs Prozent erwarten Smartphone-Implantate im eigenen Körper

Berlin, 7. Juni 2021

Eine vernetzte Brille auf der Nase statt ein Handy am Ohr: 26 Prozent der Smartphone-Nutzerinnen und -Nutzer glauben daran, dass ihre Mobiltelefone bis 2030 durch Datenbrillen ersetzt werden. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.002 Personen in Deutschland ab 16 Jahren, darunter 789 Personen, die ein Smartphone verwenden.

Andere Geräte werden ebenfalls als Handy-Alternative an Bedeutung gewinnen: 40 Prozent der Befragten rechnen mit mehr Konkurrenz durch Smartwatches, 38 Prozent durch Sprachassistenten. Sechs Prozent der Teilnehmenden glauben sogar, dass Smartphones bis 2030 durch Chips ersetzt werden, die in den menschlichen Körper implantiert werden. Dennoch gehen 89 Prozent der Befragten davon aus, dass die Bedeutung des Smartphones bis 2030 weiter zunehmen wird. 73 Prozent erwarten, dass die Geräte immer mehr Funktionen übernehmen.

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Im Januar 2021 wurden dabei 1.002 Personen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch befragt, darunter 789 Personen, die ein Smartphone verwenden. Die Umfrage ist repräsentativ. Die Frage lautete: „Nun lese ich Ihnen einige Aussagen zur Zukunft des Smartphones bis 2030 vor. Inwieweit stimmen sie den folgenden Aussagen zu auf einer Skala von (1) Stimme voll und ganz zu, (2) Stimme eher zu, (3) Stimme eher nicht zu bis (4) Stimme überhaupt nicht zu?“ (Angaben für ‚Trifft voll und ganz zu‘ und ‚Trifft eher zu‘)“.

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Michaela Meyer
Michaela Meyer
Research Consultant
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