Neujahrsvorsätze: 69 Prozent nehmen mit Hilfe digitaler Anwendungen erfolgreich ab

  • Wer Apps für Ernährung und Fitness nutzt, treibt mehr Sport und lebt gesünder
  • Aktuell bestehen größte Zweifel noch an Genauigkeit von Fitness-Trackern und Co.

Berlin, 4. Januar 2022

Endlich mehr Sport und weniger Kilos auf der Waage: So wollen viele Menschen ins neue Jahr starten. Immer mehr setzen für Ernährung und Fitness auf digitale Helfer. 

38 Prozent der Menschen, die Smartphone, Tablet, Smartwatch oder Fitnesstracker nutzen, zählen damit auch ihre Schritte. Jede vierte Person (25 Prozent) erfasst den eigenen Kalorienverbrauch, 24 Prozent haben sich auf diese Weise einen Trainingsplan erstellt und 23 Prozent nutzen Smartphone und Co. fürs Heim-Training. Jede fünfte Person (20 Prozent) hat sich mit einer entsprechenden Anwendung bereits einen Ernährungsplan erstellt. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.003 Personen in Deutschland ab 16 Jahren. 

Wer smarte Helfer nutzt, tut damit auch tatsächlich etwas für seinen Körper: So geben 69 Prozent derjenigen, die Anwendungen für ihre Fitness, Ernährung und Gesundheit im Einsatz haben, an, seitdem abgenommen zu haben. 57 Prozent bewegen sich mehr, 55 Prozent machen mehr Sport und jede zweite Person (50 Prozent) ernährt sich nach eigenen Aussagen gesünder. Eine weitere Folge: 44 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer der Anwendungen fühlen sich im Alltag ausgeglichener. 

Allerdings zweifeln viele der Befragten bisher auch noch an den Anwendungen: 57 Prozent der Menschen sorgen sich zumindest hin und wieder um ihre persönlichen Daten bei der Nutzung von Fitness- und Gesundheitsprogrammen, für 48 Prozent lässt der Reiz bei andauernder Nutzung nach. Und 79 Prozent haben den Eindruck, dass etwa Daten wie die zurückgelegten Schritte nicht immer korrekt erfasst werden.
 

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Im Oktober 2021 wurden dabei 1.003 Personen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch befragt, darunter 821 Personen, die ein Tablet, Smartphone, Smartwatch oder Fitness-Armband nutzen. Die Umfrage ist repräsentativ.

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AP Felix Lange
Felix Lange
Research Consultant
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