Konjunktur belastet deutsche Handelsunternehmen

  • 29 Prozent fühlen sich von internationalen Handelskonflikten verunsichert
  • Jedes zweite Unternehmen sieht sein Geschäft durch die aktuelle Wirtschaftslage beeinträchtigt

Berlin, 10. Oktober 2019

Internationale Handelskonflikte, die Unwägbarkeiten des Brexits, die allgemeine Abkühlung der Weltkonjunktur: Das wirtschaftliche Klima für den Handel wird rauer. Befragt nach den aktuellen Herausforderungen gibt eine Mehrheit von 56 Prozent der Handelsunternehmen in Deutschland an, dass das Geschäft derzeit durch die konjunkturellen Unsicherheiten beeinträchtigt wird.

Fast jedes dritte Unternehmen (29 Prozent) fühlt sich zudem explizit von den internationalen Handelskonflikten verunsichert. Und 26 Prozent konstatieren, dass die aktuelle Nachfrage aus dem Ausland ihr eigenes Geschäft bremst – ein Anstieg um 15 Prozentpunkte im Vergleich zu 2017. Das sind die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom von 504 stationär und online tätigen Groß- und Einzelhändlern in Deutschland. Demnach bereitet den Handelsunternehmen auch die Binnennachfrage Sorgen: 30 Prozent der Händler meinen, die aktuelle Nachfrage im Inland bremse ihr Geschäft.

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverband Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 504 Händler – online wie offline – im Groß- und Einzelhandel in Deutschland telefonisch befragt. Die Umfrage ist repräsentativ. Die Frage lautete: „Was sind die aktuellen Herausforderungen für Ihr Unternehmen?“

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Veronique Stübinger
Véronique Stübinger
Research Consultant
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